……oder auch Nierenkraut

In dieser Zeit geht uns viel an die Nieren, wie man umgangssprachlich so schön sagt. Und gerade jetzt blüht die Goldrute mit ihrer ganzen gelben Blütenpracht und verbreitet so zumindest auch Sonnenschein.

Die Kanadische Goldrute kommt ursprünglich aus Nordamerika  und ist sehr wuchsfreudig. Aufgrund ihrer vielen Inhaltstoffe kommt sie nicht nur als Zierpflanze, sondern auch als Heilpflanze zum Einsatz.

Meist wird sie angewandt bei Blasenentzündungen, Nierenleiden, Rheuma, Gicht, Ödeme. Sie wirkt harntreibend, entzündungshemmend, wundheilend, schmerzstillend und einiges mehr. Unterstützung bietet die Goldrute auch bei seelischen Belastungen und zur Auflösung von Schockzuständen.

Man kann die Pflanze als Tee, Bad, als Umschlag oder als Tinktur nutzen. Die kleinen gelben Blüten verzaubern aber auch Salate oder Brotaufstriche und werden so zum Augenschmaus.

Vorsicht allerdings in der Schwangerschaft – hier sollte sie nur reduziert verwendet werden!

Die Goldrute ist übrigens auch unglaublich beliebt bei Insekten als Nahrungsquelle. Da summt und brummt es gewaltig in solch einer Pflanzenbusch. Und uns bietet die Goldrute ebenfalls Nahrung – für den Körper und für die Seele.