Die unbeschwerte Schönheit – Heilpflanze 2017

Jeder kennt das liebliche Gänseblümchen. Eine Wiese, die übersät ist mit weißgelben Tupfen löst Erinnerungen an unbeschwerte Tage in der Kindheit aus. Bereits als Kinder haben wir Gänseblümchen, gepflückt um sie zu Kränzen zu knüpfen, mit den Blättern zu Orakeln oder einfach um sie als kleines Sträußchen ins Wasser zu stellen.

Die hübschen Blümchen öffnen sich tagsüber. Abends und bei Regen aber schließen sich die Blütenköpfchen und neigen sich nach unten.

Aber das Gänseblümchen kann so viel mehr, als uns Freude und Unbeschwertheit ins Gesicht zu zaubern. Es hilft bei körperlichen Beschwerden ebenso wie bei seelischen Verletzungen.

Das Gänseblümchen wird auch als Frauenheilpflanze eingesetzt mit Beinamen „Arnika der Gebärmutter“ – es hilft bei Menstruationsbeschwerden, zur Rückbildung nach Geburten und stärkt das Bindegewebe.

Ebenso regt es den Stoffwechsel an, wirkt krampfstillend, hilft bei festsitzendem Husten, ist harntreibend, lindert Muskelbeschwerden, kann bei Hautausschlägen oder Wunden als Umschläge eingesetzt werden. Das Gänseblümchen löst mit seiner lieblichen sonnigen Art und gleichzeitiger Robustheit Schockzuständen und hilft seelische Verletzungen zu verarbeiten.

Das Gänseblümchen kann als Tee getrunken werden, als Tinktur zum Einsatz kommen, als Gänseblümchen Öl zur Salbenherstellung verarbeitet werden oder frisch als Wildkraut gegessen werden.

Wenn man sich für letzteres entscheidet – als schönen Augenschmaus – zum Verzieren von Salate, Suppen oder Brote, nimmt man gleichzeitig Schönheit von außen und von innen auf 😉 Guten Appetit!