mit Bären Power in den Frühling starten

Das Power Frühlingskraut ist endlich wieder da. Jedes Frühjahr können wir kaum erwarten, dass sich der Bärlauch im feuchten Laubwald wieder zeigt. Noch ist er zart und klein, aber es dauert nicht lange, bildet er fast schon Bärlauch Wiesen. Der Name ist Programm – Bärlauch – Bären Power. Mit kraftvollen Inhaltsstoffen weckt und stärkt er unser Immunsystem nach dem Winter.

Die Liste der positiven Wirkungen des Bärlauchs auf unseren Körper und unser Wohlbefinden ist ziemlich lang. Sehr bekannt ist er gegen Bluthochdruck, beugt Herzinfarkt und Schlaganfall vor, reinigt das Blut und die baut Ablagerungen in den Blutgefäßen ab, hilft dem Stoffwechsel und der Verdauung, senkt den Cholesterinspiegel und hilft beim Entgiften. Kurz gesagt, er gibt unserem Immunsystem Power und schützt uns mit seinen tollen Inhaltsstoffen vor vielen Zivilisationskrankheiten.

Es gibt so einige Möglichkeiten dieses tolle Frühlingskraut zu nutzen und auch etwas haltbar zu machen. Ein paar Anregungen hier….

Verwendungsmöglichkeiten…

  • Frische Blätter – Herstellen von Kräuterquark und Bärlauch Butter, frisch an Nudeln und Suppen – perfekter Genuss
  • Bärlauch Öl – klein geschnittenen Bärlauch in ein Glas und mit Olivenöl auffüllen so dass die Blätter bedeckt sind. Das Öl kann zum Verfeinern von vielen Gerichten verwendet werden oder eben auch nur aufs Brot gestrichen.
  • Pesto – Bärlauch Blätter klein schneiden, Pinienkerne (wer mag kann auch andere Nüsse verwenden), Fleur de Sel und Olivenöl. Alles im Mixer mischen und in sterile Gläser abfüllen. Zum Schluss noch ca. einen halben fingerbreit Olivenöl auffüllen und kühl lagern. Das hält knapp ein Jahr und man hat gerade im Winter ein Highlight mit Vorfreude auf den Frühling.
  • Tinktur – ein Alkoholauszug ist auch möglich. In ein sauberes Glas 1/3 kleingeschnittenen Bärlauch mit 2/3 ca. 40% Wodka oder Korn auffüllen. Das Glas ca. 4 – 6 Wochen ziehen lassen und immer wieder schütteln. Dann abfüllen und täglich zwischen 10 und 20 Tropfen zur Stärkung nehmen.
  • Tee – wer es geschmacklich wagt, kann sich gern auch aus den frischen Blättern einen Tee zubereiten. Aber da gibt es andere Kräuter, woraus man sich Tee zubereiten kann.
  • Getrocknet – Ja, es gibt Bärlauch auch getrocknet zu kaufen. Hierbei gehen aber sehr viele wichtige Inhaltsstoffe verloren und aus Erfahrung finde ich, dass auch der Geschmack leidet. Daher lieber ein Pesto herstellen oder Öl ansetzen, da hat man mehr davon.

Übrigens ist das ein Mythos, dass er giftig wird, sobald er blüht. Richtig ist, dass seine Inhaltsstoffe nicht mehr so reichhaltig in den Blättern vorhanden sind, da die Kraft in die Blüten und Samenbildung geht. Aber essen kann man ihm immer noch.

Und wenn dann nach einiger Zeit der Bärlauch verschwunden ist und man den Geschmack vermisst, kann man sich ja auf frischen Knoblauch freuen. Auch dieser macht sich hervorragend auf Butterbrot mit sehr ähnlichen Wirkstoffen.

Sollten Sie sich unsicher sein bei der Bestimmung in der Natur oder keinen Platz in der Nähe haben, wo er wächst – vielleicht haben Sie das Glück das Power Kraut auf dem Wochenmarkt zu finden. Greifen Sie beherzt zu und nutzen das tolle Gewächs, welches die Natur für uns bereithält.