Aromatische mediterrane Pflanze – Heilpflanze des Jahres 2011

Im Süden oft wild wachsend, bei uns fast ausschließlich im Garten vorkommend. Der mediterrane Strauch hat auch bei uns viele Liebhaber gefunden und kann aufgrund der immer wärmer werdenden Winter an geschützten Plätzen überwintern. Diese duftende und aromatische Pflanze wird meist als Gewürz verwendet. Der buschige, immergrüne Strauch kann bis 2 Meter groß werden und blüht im April bis Mai; an besonders geschützten Plätzen sogar auch ein 2. Mal im Oktober.

Im alten Griechenland war Rosmarin der Liebesgöttin Aphrodite geweiht. Daher trugen Paare Sträuße mit Rosmarin für eine glückliche Ehe. Zumindestens duftend hat diese begonnen.

Ab dem Mittelalter wurde Rosmarin aufgrund der vielen ätherischen Öle auch als Heilkraut eingesetzt. So hilft es bei Blähungen oder schweren Mahlzeiten für eine bessere Verdauung. Das Kraut wirkt anregend und stärkend und ein Bad am Morgen kurbelt den Kreislauf an und wirkt als Wachmacher. Es stärkt die Nerven, hilft bei Erschöpfung und aktiviert Herz und Kreislauf.

Öle mit Rosmarin helfen bei Muskelverspannungen und Rückenschmerzen. Diese wärmen und helfen zu einer verbesserten Durchblutung der betreffenden Stellen.

Vorsicht aber bei Verwendung von unverdünnten ätherischen Ölen. Hier kann es zu Hautreizungen kommen.

Da der Körper ja auch von Innen gern gestärkt wird, kann man Gemüsepfannen oder andere Gerichte verfeinern, indem man Rosmarinzweige mit Knoblauch und Salbei in Olivenöl knusprig anbrät und diese dann einfach mit isst. So hilft man der Verdauung, stärkt seine Nerven, beugt Erschöpfung vor und aktiviert Herz und Kreislauf. Für alle anderen Wehwehchen kann man dann auf angesetzte Ölauszüge zurückgreifen und ist damit rundherum gut versorgt.

Und wenn man mit der Hand durch einen Rosmarin Strauch fährt und mit geschlossenen Augen daran schnuppert, fühlt man sich gleich wie im Urlaub – eine Miniauszeit. Gönnen Sie sich die öfters und unterstützen damit gleichzeitig Ihre Gesundheit.